|
KLAUS
GRABENHORST Sänger
und Schauspieler |
![]()
Übersicht der Programme:
1. RENDEZVOUS
(Georges Brassens in Deutsch)
2. BOB DYLANS TRAUM
(ein musikalisch-poetischer
Songabend in Deutsch und Englisch)
3.
DER MITTERNACHTSTROLLEYBUS
(Bulat Okudshawa in Deutsch)
4. DIES LAND IST DEIN LAND
(Woody Guthrie in Deutsch)
5. VON DER LIEBE oder
REISEBILDER
(Lyrik und Lieder)
6. KAFENION
(Griechische Lieder und Gedichte in Deutsch)
![]()
1. RENDEZVOUS
Klaus Grabenhorst singt in Deutsch
Chansons von GEORGES BRASSENS
Der Maurersohn Georges Brassens (1921-1981) gehört zu den Größten des
französischen Chansons. Wie kein anderer verstand er es, kleine
Alltäglichkeiten in sinnlicher Weise zu besingen. Seine lyrischen Miniaturen
erreichten eine solche Dichte an Poesie, dass er in den 50er und 60er Jahren
als d e r Chansonnier schlechthin galt.
Brassens war ein genauer Beobachter und wacher Gegner jeglicher Konvention und
vertrat stets die Position des kleinen Mannes, besang den "anständigen
Kerl", der allein seinem Gewissen gehorcht und dadurch - trickreich wie
der brave Soldat Schwejk - Sand in das Getriebe der Gesellschaft streut. 1968
lehnte Brassens die Mitgliedschaft in der "Académie
francaise" mit der Begründung ab, als
Sterblicher wolle er nicht unsterblich sein.
Der Umstand, dass es in Deutschland viele halbleere, in Frankreich jedoch nur
halbvolle Weingläser gibt, dokumentiert eine Misere: ist es überhaupt möglich,
den Altmeister Brassens in deutscher Sprache nachzuempfinden? Kann der Zauber,
die Leichtigkeit, das frankophile Lebensgefühl, der
"Duft" dieser zärtlich-derben, anarchisch-philosophischen
Chanson-Poesie von der sperrigen deutschen Sprache eingefangen werden?
Der in Düsseldorf lebende Sänger, Gitarrist und Schauspieler Klaus Grabenhorst
hat dieses Kunststück vollbracht und Brassens Gossenjargon und Bildungssprache,
den lakonischen Witz, die pralle Sinnlichkeit und die erotisch-pikanten Details
der Vorlagen grandios ins Deutsche übertragen. Grabenhorst, exzellent begleitet
von Oliver Jaeger (Gitarre) und Stephan Baumgardt (Kontrabaß), würzt sein Programm mit Geschichten
und Anekdoten, "er singt, parliert, flüstert und raunt" und
vermittelt im Nu die Atmosphäre regennasser Straßen am Montmartre und heißer
Sommersonne in der Provence. A la bonne heure!
Pressestimmen:
"Der Spannungsfaden riss nicht mehr ab, nachdem Klaus Grabenhorst
sein Publikum bereits mit den allerersten
Tönen in den Bann gezogen hatte. Der in Düsseldorf lebende Sänger ließ die
Gäste in die Welt des großen französischen Chansonniers Georges Brassens
eintauchen und machte das so überzeugend, dass jeder im Zuschauerraum sicher
war, Zeuge eines ganz außerordentlichen Konzerts geworden zu sein."
"Vom lüsternen Gorilla, der die Straßen unsicher macht und sich an
einem Richter vergeht, singt Klaus
Grabenhorst im Mainzer "unterhaus". Ins Deutsche übersetzt treffen
die anarchisch und zärtlich-derben Texte von Georges Brassens mit voller
Wucht."
"Es sind wunderbar hintersinnige Geschichten, die Klaus Grabenhorst
nach Deutschland gebracht hat:
doppelbödige Poesie, die sonst nur in Frankreich bekannt ist, Lyrik eines
Chansonniers, der vielen Franzosen vor Rührung die Tränen in die Augen
treibt."
"Klaus Grabenhorst gelingt es, mit seinen kongenialen
Nachdichtungen ("zwischen den Zeilen") die Atmosphäre der Originale einzufangen: der Zuhörer
vernimmt die Geschichten und gleichzeitig "sieht" er den Inhalt der
Lieder wie in einem Film."
"Mit der hohen Schule der kleinen Gesten und sparsamer Mimik
"zelebrierte" der Schauspieler und Sänger Klaus Grabenhorst den Nationalhelden der Franzosen, Georges
Brassens, und bezauberte das Publikum mit künstlerischer Präsenz, Charme und
Esprit. Sensibel und sinnesfreudig skizzierte er in anekdotenreicher
Fabulierfreude das Portrait des Sängerpoeten und sang mit wunderbar weichem
Timbre vom Alltag der kleinen Leute. Die emotionale musikalische Identifikation
hätte die Frage aufwerfen können, ob Grabenhorst oder Brassens auf der Bühne
steht, wenn da nicht der deutsche Text gewesen wäre. Der aber erklang in
der Nachdichtung der lyrischen Passagen so poetisch und in den Zoten so
treffend, dass Melodik und Eleganz der französischen Sprache nicht vermisst
wurden. Mit drei Zugaben und viel Rotwein endete dieser poetische Abend.
In nachhaltiger Erinnerung bleiben der geniale Sängerpoet Georges
Brassens und Klaus Grabenhorst als sein großartiger Interpret."
Beitrag mit Klaus Grabenhorst im 2. französischen Fernsehen:
"Lieber Klaus Grabenhorst,
vielen Dank, dass Sie bei unserem Beitrag zu Ehren von Georges Brassens zu
seinem 25. Todestag im Oktober 2006 mitgewirkt haben, über seine Zeit als
Zwangsarbeiter in Deutschland erzählten und Ihre Nachdichtungen DIESES LIED
SINGE ICH FÜR DICH und DER GORILLA für unsere französischen Fernsehzuschauer
sangen.
Auch im Namen des Kamerateams wünsche Ich Ihnen alles Gute für Ihre weitere
Arbeit!
Amiclament
Jérôme Bony
France "2" - Télévision"
![]()
Ein musikalisch-poetischer BOB DYLAN-Songabend
(in Deutsch)
mit Klaus Grabenhorst und Professor Bottleneck
"Gewidmet den Geisterpoeten, zärtlichen
Verliebten,
verzweifelten Typen, den Tramps mit den traurigen Augen
und den Engeln des Regenbogens - allen, die high sind
vom Leben, überall da draußen in der blauen Ferne"
"Ein Gedicht ist ein nackter Mensch.
Manche sagen, ich sei ein Poet.
Ich sage nur, so gut ich kann, was mir durch den Kopf geht
und ganz gleich, was sie über mich sagen werden,
alles, was ich tue und schreibe, kommt aus mir heraus"
(Bob Dylan)
KLAUS GRABENHORST
Sänger und Schauspieler
Lyrik und Lieder
mit seinen eigenwilligen Nachdichtungen
aus Frankreich, Russland, Amerika und Griechenland
visionärer Wanderer zwischen den Zeiten
trifft
PROFESSOR BOTTLENECK (ROLF HEIMANN) ( www.professor-bottleneck.de )
Slide-Gitarrist
und Blues - Sänger
tourte selbst durch die USA
und hat von Robert Johnson bis Muddy
Waters
alles im Blut
("he´s got the blues")
Bob Dylan, geboren 1941 und als Sohn eines jüdischen Eisenwarenhändlers
in Minnesota aufgewachsen, war als Musiker, Lyriker und Komponist nicht nur
politische Symbolfigur, sondern etablierte auch die Verbindung von Lyrik und
populärer Musik als gegenkulturelles Medium.
Hatte er sich in seinen Anfangsjahren zunächst stark an der
Folk-Blues-Tradition von Woody Guthrie orientiert, begann er ab 1962 unter dem
Einfluss allgemeiner Politisierung "topical songs" zu schreiben, die die Rassenprobleme und das
politisch-soziale Klima der USA aufgriffen. Mehrmals hat er mit seiner
künstlerischen Kraft, die in ihrem Einfluss nur mit der der "Beatles"
vergleichbar war, und einer Stimme, "die klingt, als käme sie über die
Mauern eines Tuberkulose-Sanatoriums" ("New York Times"),
Entwicklungen ausgelöst, die sich binnen kurzem als dominierend erwiesen. Der
Kritiker Gordon Friesen nannte seine Lieder "nicht nur potentielle
Klassiker als Songs, sondern auch als Dichtung".
In ihrem Programm "BOB DYLANS TRAUM" wechseln sich die von
Klaus eigenwillig ins Deutsche übertragenen BOB DYLAN - Songs ab mit Blues -
und Folknummern, bei denen die beiden ihrer Spielfreunde freien Lauf lassen
können: ein musikalisch-poetischer Songabend.
Pressestimmen:
"Mehr als zwei Stunden lang sangen die beiden Songs von Bob Dylan
und seinem Mentor der ersten Zeit Woody Guthrie. Musikalisch bedeutete das:
Mundharmonika - und Rhythmusgitarrenspiel seitens Grabenhorsts, während
Professor Bottleneck Bluessoli und Songs spielte. Die
Sprache wechselte mit dem Sänger. Mal intonierte Heimann
mit typischem, emotional geladenem Bluesorgan ein Lied, dann wieder sang
Grabenhorst Dylans Texte, die er feinfühlig und doch frei ins Deutsche
übersetzt hatte."
"Abwechslungsreich und durchdacht schufen die beiden Musiker eine
Mischung aus Fakt und Legende des Mythos Bob Dylan".
"Klaus Grabenhorst verfügt über eine vielseitige Singstimme, die
der rauhen Stimme Dylans bisweilen recht nahe kommt.
Dazu eine akzentuiert gespielte Gitarre zuzüglich der Begleitung von Professor Bottleneck. Und der ist nun in der Tat ein Gitarrenfreak.
Hat bei mehreren Touren auch in den Vereinigten Staaten bewiesen, was er mit
seinem Sammelsurium verschiedenster Gitarren zu spielen in der Lage ist. Er
spielt die Gitarren mal leise und zart, dann wieder wuchtig und laut,
streichelt und kratzt die Seiten im Wechsel: sein Blues ist wirklich Spitze
!"
"Und am Ende des Konzertes ist klar geworden, was an den Songs von
Bob Dylan so einzigartig ist. Nicht nur die gitarristische Instrumentierung
sondern auch - und das besonderer Weise - die wundervollen Texte des
Songpoeten."
"Aber auch etwas anderes schwang den Abend über mit, und wurde
nicht erst deutlich, als Grabenhorst von seinem persönlichem
"Erweckungserlebnis" erzählte, als er in seiner Jugend einen Musiker
hörte, der auf Mundharmonika und Gitarre "Mr. Tambourine
Man" spielte. "Ich dachte mir: so und nicht anders muss es
klingen". Ob es nun so und nicht anders klingen darf, ist nicht die
eigentliche Aussage, sondern etwas anderes, was hierin nur mitschwingt: so und
nicht anders soll man leben. Deswegen sah man Klaus Grabenhorst in Frankfurt,
Nürnberg, Heidelberg und unzähligen anderen Städten in den 70er Jahre als
Straßenmusiker. Und deswegen wurde aus Heimann einst
Professor Bottleneck. Es ist die Lust an der Gegen -
oder Subkultur, der Existenz als Künstler, als Tramp, reisender Schüler des
Lebens, die die beiden mit Dylan und Dylan mit seinen eigenen Vorbildern,
Poeten wie Rimbaud, Brecht oder Folk-Legende Woody Guthrie verbindet. Der
Abend: eine Hommage an ein fast verlorenes Lebensgefühl, 'Gewidmet allen, die
high sind vom Leben.'"
![]()
3. DER MITTERNACHTSTROLLEYBUS
Klaus Grabenhorst singt die unsterblichen Lieder von BULAT OKUDSHAWA in
Deutsch
und mit Elena und Slawa Zharowsky
- als Gäste - in Russisch
Lange bevor wir von Glasnost und Perestrojka hörten, war seine Stimme -
sanft und subversiv - durch den Eisernen Vorhang gedrungen. Er sang vom Krieg
und den Stiefeln der Soldaten, von der Zeit, als "bleierner Regen unsere
Rücken peitschte und die Kommandierenden heiser wurden", er sang vom "Mitternachtstrolleybus", der - außerplanmäßig - nachts
in Moskau die Gestrandeten aufsammelte, und er sang vom "kleinen
Hoffnungsorchester", das dirigiert wird von der Liebe.
Bulat Okudshawa (1924 - 1997), Komponist, Sänger und
Schriftsteller, gilt als Schöpfer eines neuen Genres, dem
"Autorenlied", das innerhalb kürzester Zeit in den 60ger Jahren in
der UdSSR eine enorme Popularität gewann und dessen Art, Lieder zu schreiben,
zahlreiche Nachfolger fand. Er war ein politischer Poet, obwohl seine Lieder
über den realen Sozialismus kaum ein Wort verloren. Doch wenn er vom schwarzen
Kater sang, der sein Grinsen hinter dem Schnurrbart versteckt, konnte jeder ihn
verstehen.
"Er war die Seele einer ganzen Generation, man kam nicht nur, um ihn zu
hören, sondern auch um diese Atmosphäre im Saal zu spüren, die Gesichter der
anderen zu sehen, die so anders waren, als die der gesichtslosen sowjetischen
Masse, diesen Moment des Vertrauens und der Hoffnung".
Die offizielle Kritik reagierte negativ oder schwieg, Auftritte im Fernsehen wurden
beschnitten, seine Auslandsreisen des öfteren
gestrichen, - und dennoch war er ein Volkssänger im wahrsten Sinne des Wortes,
denn seine Lieder, die durch hunderttausende Tonbandaufnahmen und -
Überspielungen von Hand zu Hand gingen und bis in die letzten Winkel des Landes
wirkten, waren durch ihren Zauber geliebt bei Jung und Alt.
Okudshawas Popularität in Osteuropa wurde oft mit der eines
Bob Dylan oder Georges Brassens im Westen verglichen. Man könnte dieses
Phänomen mit sozialen und literarischen Gegebenheiten seiner Zeit erklären,
doch der besondere magische Reiz seiner schlichten Verse wird ein Geheimnis
bleiben - ein laut Okudshawa unentbehrliches Element
der Dichtung.
Der Sänger und Schauspieler Klaus Grabenhorst spielt Gitarre, singt mit
seinen aus Kiew stammenden Gästen Elena und Slawa Zharowsky die russischen Originale und seine Nachdichtungen
in Deutsch und portraitiert, unterstützt mit kleinen Geschichten und Anekdoten,
so das Leben und Wirken dieses wunderbaren Künstlers aus Moskau.
Pressestimmen:
"Mit kleinen Geschichten rund um den russischen Chanson-Sänger Bulat Okudshawa nahm Klaus
Grabenhorst die Zuschauer mit auf eine kleine Zeitreise."
"Klaus Grabenhorst gelang es vortrefflich, den leisen Witz und die
satirische Zeichnung des Originals ins Deutsche zu übertragen."
"Gerade hatte sich Klaus Grabenhorst als Okudshawa-Kenner
in Deutschland einen Namen gemacht, da erreichte ihn im Juni 2001 die Einladung
aus Moskau, an der Hommage zum vierten Todesgedenkjahr von Okudshawa
teilzunehmen. Fernsehteams erwarteten den verblüfften Sänger aus Düsseldorf
schon an der Gangway und viele Interviews und Berichte im Russischen Fernsehen
folgten. Es wurde ein beeindruckendes Konzert im traditionsreichen Wachtangow-Theater mit Künstlern aus ganz Europa, nachdem
der Deutsche drei Lieder mit Orchesterbegleitung (für Grabenhorst eine völlig
neue Herausforderung) gesungen hatte: das Publikum reagierte euphorisch."
"Klaus Grabenhorst hat die Lieder von Okudshawa
zum ersten Mal vor sechs oder sieben Jahren gehört. Damals übersetzte er
Georges Brassens und Bob Dylan. Anfangs war er von der Verwandschaft
der dreien fasziniert, von der Ähnlichkeit ihrer Sicht der Welt. Dann kam der
Wunsch, mehr von diesem russischen Chansonnier zu erfahren Später haben sich aus
diesem Interesse russische Freunde "materialisiert" (da sollen sich
diejenigen schämen, die noch glauben, dass der Stoff primär sei), und mit deren
Hilfe, da er kein Wort Russisch konnte, hat er angefangen, Okudshawas
Lieder ins Deutsche zu übertragen. Die Übersetzungen sind nicht immer
wortwörtlich, manchmal schafft er es nicht, jedes russische Wort in einen
"deutschen Text zu versetzten", aber: der Geist der Lieder ist am
wichtigsten, und das Wichtigste "bringt er, ohne dabei einen Tropfen zu
verlieren". Man spürt: wenn es einen Okudshawa
auf Deutsch geben kann, dann soll er genau so klingen."
![]()
4. DIES LAND IST DEIN LAND
Klaus Grabenhorst singt in Deutsch
die Lieder von WOODY GUTHRIE
Er sang den Blues, doch er war kein Schwarzer. Er trug Country-Songs vor, doch statt wie ein Cowboy klang er eher wie
ein Kommunist. Er war ein politischer Texter, doch hat er nie ein College
besucht. Und er war kein herausragender Sänger, doch seine Songs erheben ihn zu
einem der größten amerikanischen Poeten des 20. Jahrhunderts.
Sein Name: Woody Guthrie, geboren 1912 in Okemah,
Oklahoma. Kindheit in einer Stadt, die durch den Ölboom entstand. 1935
verschlug es ihn nach Kalifornien, wie hunderttausende "Okies", die von Staubstürmen und dem Elend der
Depression von zu Hause vertrieben wurden. Mit kunstlosem, nasalen Timbre, das
später von einer ganzen Generation - allen voran Bob Dylan - übernommen wurde,
malte dieser "kleinwinzige Typ mit Locken und abgewetztem Blaumann"
als Gelegenheitsarbeiter und Wandersänger ein realistisches Bild des
proletarischen Amerikas der 30er- und 40er Jahre. Manche nannten ihn den
"Homer mit der rostigen Stimme", andere "den größten
Volksdichter, den wir hatten". Duzende rastlose Reisen führten ihn durch
die USA. Drei Ehen und viele Kinder. Und über dreitausend Lieder. Als er am 3.
Oktober 1967 starb, war er bereits eine Legende.
"Ich will Lieder singen, die dir beweisen, dass dies deine Welt ist
; und wenn du angeschlagen bist, und wenn es dich zwölf mal gelegt hat, und
wenn du noch so platt gewalzt bist, und egal, von welcher Farbe oder Größe du
bist, oder wie du sonst gebaut bist: ich will Lieder singen, die dich stolz
machen, stolz darauf, was du bist, stolz auf deine Arbeit. Und die Lieder, die
ich singe, handeln zum größten Teil von Leuten, die dir zum verwechseln ähnlich
sehen." ( Woody Guthrie)
Der in Düsseldorf lebende Schauspieler und Sänger Klaus Grabenhorst
spielt Gitarre und Mundharmonika, singt, moderiert und fügt stets zum besseren
Verständnis kleine Geschichten und Anekdoten ein. Begleitet wird er - wie in
seinem Bob Dylan Programm - an den verschiedenen Gitarren vom "Bluesman vom Niederrhein" Professor Bottleneck ( Rolf Heimann ).
Pressestimmen:
"Sie haben dezente biographische Berührungspunkte:
"Der" amerikanische Singer/Songwriter des vergangenen
Jahrhunderts schlechthin, Woody Guthrie, dessen Einfluss auf die heutige
populäre Musik kaum zu hoch eingeschätzt werden kann, und der ehemalige
Straßensänger Klaus Grabenhorst, der die deutschen Großstadt-Fußgängerzonen
verlassen hat und sein Publikum in Theatern, Wohnzimmern und Küchen findet.
Klaus Grabenhorst ist tief in die Lebensgeschichte von Woody Guthrie
eingetaucht und hat sie aufgesogen, um uns nun - in einer Art "
Live-Konzert- Feature" - an seinem Staunen, seinem eigenen Respekt vor
Guthries Lebenswerk, teilhaben zu lassen.
Es muss schon ein aufregendes und auch aufreibendes Dasein gewesen sein,
das Guthrie sich selbst und seiner Familie zugemutet hat. Es ging schief, was
schief gehen konnte und zwingt zu Mitleid, noch Jahrzehnte später. Doch es
beeindruckt die Nachhaltigkeit der Impulse, die Guthrie trotz aller widrigen
Umstände gab, ohne wohl selbst zu ahnen, wie stilbildend er war.
Klaus Grabenhorst nimmt die Lieder wie sie sind, bemüht sich um Klärung
der Zusammenhänge im Entstehungsprozess und bettet seine deutschen
Liederversionen ein in die Lebensgeschichte des großen Folksängers. Wie Guthrie
selbst ist Grabenhorst kein Filigranartist, sondern bringt die Sache so auf den
Punkt, wie er glaubt, das sie passt - und es passt.
Unterstützt durch den Instrumentalisten " Professor Bottleneck" an der Slide-
und anderen Gitarren, werden dabei die Country- und
Blueswurzeln erkennbar, die Lieder und Leben des Woody Guthrie in einen
weiteren Zusammenhang stellen.
Das eigenen Vergnügen, die unverkennbare Zufriedenheit des Künstlers
Klaus Grabenhorst über seine gelungenen Adaptionen und das positive Echo des
Publikums darauf runden das Guthrie- Projekt in einer Respekt verdienenden
Weise ab. Alle Achtung."
Klaus Grabenhorsts Nachdichtung DIE JUNGE GEWERKSCHAFTERIN von Woody
Guthrie, gesungen von Manfred Pohlmann ( Neuwied ), wurde von der Jury der SWF - Liederbestenliste 2006 über ein halbes Jahr
unter den TOP10 platziert.
![]()
5. VON DER LIEBE (Lyrik und Lieder)
oder:
REISEBILDER (Lyrik und Lieder)
Klaus Grabenhorst (Gesang, Gitarre)
Oliver Jaeger (Gitarre), Stephan Baumgardt
(Kontrabaß)
Ein musikalisch - poetischer Abend mit Liedern und Gedichten von
Heinrich Heine, Ernst Jandl, Peter Rühmkorf, Wolf
Biermann, Walter Moßmann, Bertold Brecht, Christof Stählin, Kurt Schwitters, Hermann Harry Schmitz,
Franz-Josef Degenhardt, Franz Mon, Bulat Okudshawa, Mordechaj Gebirtig, Georges
Brassens, Peter Handke, Erich Fried, Heinrich Böll, Konstantinos
Kavafis, Luciano De Crescenzo,
u.a. und Gitarrenkompositionen von dem Jazz -,
Flamenco - und Weltmusikgitarristen Oliver Jaeger.
Pressestimmen:
"Für beste Unterhaltung mit Hintersinn sorgte der Auftritt des
Schauspielers Klaus Grabenhorst aus
Düsseldorf."
"Die Interpretationen von Klaus Grabenhorst zogen die Zuhörer durch
energiegeladene Intensität in den Bann."
"Das musikalisch - poetische Programm mit Liedern und Gedichten von
Heinrich Heine bis Ernst Jandl versetzte
die Zuhörer in vergangene Zeiten - und doch waren die Texte aktueller denn
je."
"Ein temperamentvolles Ereignis"
"Überschäumende Spielfreude, Lebendigkeit und Spontanität!"
"Nicht zu vergessen die Musikalität, sein angenehmes Gitarrenspiel
und seine mit großem Tonumfang schöne
Stimme."
"Der Auftritt funkte nur so von Lebensfreude"
"Bei vielen anderen Künstlern dieses Genres gleicht ein
Wiederholungsauftritt dem anderen. Anders bei Klaus Grabenhorst. Er brachte ein fast vollkommen neues,
gelungenes Programm."
0
6. KAFENION
Texte, Gedichte und Lieder aus Griechenland
mit Klaus Grabenhorst (Gesang, Gitarre) und Theófilos
Kostopoulos (Gesang, Bouzouki)
Jenseits der üblichen Klischees führt Sie das Programm
"KAFENION" in die griechische Lied - und Lyrikliteratur des 20.
Jahrhunderts.
Beginnend mit dem Vater der modernen griechischen Lyrik, Konstantinos Kavafis, erleben Sie
eine musikalisch - poetische Reise durch die Welt des "Rembetiko",
einer Subkultur, die in den 20er Jahren in den Hafenstädten Piräus und
Thessaloniki entstanden ist, nachdem über 1,5 Millionen Flüchtlinge nach der
Niederlage gegen die Türkei von der kleinasiatischen Küste auf das Festland
zwangsübersiedelt wurden.
Dichter wie Nikos Kazantzakis (Alexis Sorbas) und Jannis Ritsos (Epithaphios) kommen ebenso zu Wort wie die beiden Lyrik -
Nobelpreisträger Jorgos Seferis und Odysseas Elytis, deren Gedichte
durch die Vertonungen von Mikis Theodorakis in den
60er Jahren sich im ganzen Land sowohl bei den "gebildeten" Leuten
als auch bei den "einfachen" Bauern und Fischern verbreiteten und
Symbole des Widerstands gegen die Militärdiktatur wurden.
Klaus Grabenhorst singt und liest seine ins Deutsche gebrachten Nachdichtungen,
wobei er in atemberaubender Weise von dem Bouzouki -
Spezialisten Theófilos Kostopolous
begleitet wird, der sein Handwerk in den Tavernen von Athen und Thessaloniki
lernte und heute in Köln lebt. Die "Rembetiko"
- Lieder, die Theófilos Kostopoulos
in griechisch singt, werden zum besseren Verständnis
in Deutsch erklärt.
Ein sinnliches Erlebnis für Bauch und Kopf, lassen Sie sich ent - und verführen!
Pressestimmen:
"Klaus Grabenhorst ist ein glänzender Botschafter griechischer
Gesangskultur."
"Klaus Grabenhorst hat - pfiffig und erhellend - die berühmten
Lieder mit Hilfe befreundeter Griechen übersetzt und singt sie nun zur Bouzouki."
![]()